Alles hat ein Ende

Wir sitzen hier auf St. Martin und hoffen das Boot verkaufen zu können. Im Moment ist der Zustand der Cello so das wir innerhalb von Stunden ein vorzeigbares Boot hätten.
Zwei potentielle private Käufer gibt es die schon Kontakt hergestellt und Interesse gezeigt haben.
Alternativ haben wir einen Yachtbroker eingeschaltet der die Besichtigungstermine übernehmen wird nach unserer Abreise.
Vermutlich wird es vorerst nur noch eine kurze Fahrt zum endgültigen Liegeplatz geben wo die Cello bis zu ihrem Verkauf bleibt.
Die große Hoffnung ist, es noch vor der Hurrikanesaison verkauft zu bekommen da keiner wirklich Lust auf solch ein Glücksspiel mit den Wirbelstürmen hat.

St. Martin ist echt klein und man läuft oft den selben Leuten über den Weg. Wir bewegen uns hauptsächlichen auf der Holländisch unabhängigen Seite. Unser Zu Hause ist die Simpson Bay. Montags gibt es im Lagonies eine Open Mic Veranstaltung bei der jeder mitspielen kann. Wir spielen inzwischen regelmäßig an Trompete und Saxophon mit und haben sehr viel Spaß am improvisieren. Hauptsächlich spielen wir nur Signale und Begleitung aber es ist echt unglaublich wie schnell man hier Fortschritte macht durch meist zufällige Begegnungen mit anderen Musikern. Seid wir letzte Woche Freigetränkebons erhalten haben bekommen wir quasi eine Gage für unser Spielen 😉
Die Wanderungen in die kleinen aber steilen Berge von St. Martin werden teilweise nachts durchgeführt weil die Hitze sich tagsüber nicht für körperliche Aktivitäten eignet.

2 Kommentare zu “Alles hat ein Ende

  1. Angi

    Ihr seid ja cool! Sogar „Eierrukkele“ habt ihr gemacht 😀 Voll gut! Wünsche euch viel Erfolg beim Bootsverkauf! Liebste Grüße

  2. Walter

    Auf jeden Fall geil, dass ihr unsere Ostertradition auch jenseits des Atlantiks bewahrt. Fehlt nur noch, dass ihr auf der Karibik Spätzle und Maultaschen einführt 😀

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